SackmannPOLITIK Bürgermeister Edmund Roider stellte die Gemeinde vor.

 

PÖSING. Eine besondere Ehre war es für Staatssekretär Markus Sackmann sich am Montag ins Goldene Buch der Gemeine Pösing einzutragen. Bürgermeister Edmund Roider begrüßte Markus Sackmann und Manfred Scholz (Leiter des Staatssekretärsbüros) ganz herzlich im Gemeindesitzungssaal.

Bürgermeister Edmund Roider stellte kurz seine Gemeinde vor. Die Gemeinde feiere in diesem Jahr ihr 1112-jähriges Bestehen, es sei auch ein gut strukturiertes Dorf, so Roider. Momentan leben mit Langwald eingeschlossen 970 Bürger hier. Die Zahlen sind aber eher rückläufig. Pösing sei auch die zweitkleinste Gemeinde im Landkreis Cham. Hier findet man alles vor was man zum Leben braucht.
Auch die Bahnstrecke, die direkt an Pösing vorbeiführt und die sehr stark von Schülern aus allen umliegenden Orten genutzt wird, erweist sich als Glücksfall für Pösing.

Markus Sackmann erklärte hierzu, dass die Bahnstrecke Prag in Richtung Westen sehr stark befahren ist und diese Frequentierung in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Im Anschluss daran zeigte er Staatssekretär Markus Sackmann welche besonderen Plätze es in der Gemeinde gibt. Der neu geschaffene Dorfplatz, der Badesee, der Bierl, der Kinderspielplatz und das Feuerwehrgerätehaus.

Bürgermeister Roider bestätigte, dass das Vereinsleben und die Jugendarbeit in den Vereinen hervorragend ist. So finden sich viele Gemeinderäte in führenden Positionen in den Vereinen und bei der Jugendarbeit wieder. Ein großes Problem für Pösing sei das Schulgebäude, das schon seit Jahren sanierungsbedürftig ist. Hier erhält aber die Gemeinde keinerlei Zuschüsse vom Freistaat Bayern, da die Schülerzahlen in der Grund- und Hauptschule der Wolfgang-Spießl-Schule Stamsried stark rückläufig sind.

Zur DSL-Versorgung sagte Roider, dass es hier in nächster Zeit vorangehen soll. Als letzter Punkt kam die Staatsstraße 2040 zwischen Wetterfeld und Pösing zur Sprache. Diese Straße ist schon seit gut 20 Jahren in Planung und hat auch schon viel Bürokratie überstehen müssen. Von der ursprünglichen Planung sei die Trasse geschoben worden und sie ist nun am westlichsten Punkt angelangt, wo sie noch zu realisieren ist. Ein Problem könnte auch noch werden, wenn das Gebiet um die Regentalaue zum Naturschutzgebiet ausgewiesen wird.

Bürgermeister Edmund Roider bedankte sich abschließend bei Markus Sackmann und Manfred Scholz für den Besuch und überreichte ihnen das Ehrenwappen der Gemeinde Pösing. Staatssekretär Sackmann bedankte sich für die Einladung und er wünschte der Gemeinde in den nächsten Jahren viel Glück. (rtn)

Zeitungsbericht aus dem Bayerwald Echo (http://www.mittelbayerische.de/) vom 10. Juli 2008  

Sackmann Foto: Thomas Nerf

   
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