Direktkandidat für den Bundestag stellte bei CSU-Bereichsversammlung Programm vor

 

Roding. Das Wahljahr 2009 erreicht in sechs Wochen, am 27. September, seinen Höhepunkt mit der Bundestagswahl. Für die Landkreise Schwandorf und Cham tritt hier als Direktkandidat der CSU Karl Holmeier aus Weiding an. Aus diesem Grund stellte er sich und sein Programm am Mittwochabend bei der Bereichsversammlung Roding im Gasthaus Hecht vor.
Barbara Haimerl freute sich trotz der sommerlichen Temperaturen über viele Teilnehmer, unter ihnen MdB Klaus Hofbauer, Sozialstaatssekretär Markus Sackmann und Bürgermeister Franz Reichold.
Karl Holmeier sagte, besonders im Jahr der internationalen Finanzkrise sei eine Wahl von entscheidender Bedeutung. Die Politik müsse es schaffen, das Vertrauen der Banken untereinander und der Banken zur Wirtschaft wieder herzustellen. Deshalb stehe er auch voll und ganz hinter dem Slogan der CSU, der dafür werbe, näher am Menschen zu sein. So sehe er sich in Berlin auch als Fürsprecher der beiden Landkreise Schwandorf und Cham. Besonders liege ihm auch die Förderung des Ehrenamts und eine aktive Familienpolitik am Herzen. Karl Holmeier will für die Wiedereinführung der Eigenheimzulage und für eine Geburtenförderung mit Hilfe des Konjunkturpakts II kämpfen. So soll die Familie wieder einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft erhalten.
Um die wirtschaftliche Kraft in Ostbayern zu erhalten oder gar zu verbessern, möchte sich Karl Holmeier für schnellen DSL-Anschluss im ländlichen Raum einsetzen. Auch der weitere Ausbau der Bundesstraßen, wie zwischen Cham und Roding oder Cham und Furth im Wald wird von ihm forciert. Beim Renteneintrittsalter würde sich Holmeier eine neue Regelung wünschen, die auf der Lebensarbeitszeit von 45 Jahren basiert. Abschließend plädierte er für das Inbetrieb-Lassen intakter Kernkraftwerke in Verbindung mit Preissenkungen beim Endverbraucher.
Der erste Einwand in der Diskussionsrunde bezog sich auf die Streitigkeiten der CSU mit dem potenziellen (im Bund) und reellen (im Landtag) Koalitionspartner, der FDP. Hierrauf ging Staatssekretär Markus Sackmann ein, indem er die momentane Situation erklärte und Aussicht auf Besserung stellte. Auch die in der Realität nicht umsetzbare Ehrenamtspauschale wurde neben den Folgen, die der Ausbau beispielsweise der B 85 mit sich brächte, diskutiert. Um die wirtschaftlich gute Lage der Stadt Roding im Landkreis zu erhalten, wurde ferner die Wichtigkeit der Nutzbarmachung des Sanddickichts angesprochen. Die anvisierte Erweiterung ist ja auch Inhalt eines Ratsbegehrens im Rahmen der Bundestagswahl am 27. September.
Rodings Bürgermeister Franz Reichold wünschte dem Direktkandidat der CSU, Karl Holmeier, eben soviel Engagement und Talent wie es Vorgänger Klaus Hofbauer hatte.

Quelle: Chamer Zeitung     Bilder: www.holmeier.de

 

   
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