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"Staatsschirm" auch für den Mittelstand. Bundestagskandidat Holmeier fordert in Nanzing zur Wahlbeteiligung auf.


Bundestagwahl am 27. September herauszustellen war das vordringlichste Anliegen des Bundestagskandidaten Karl Holmeier beim traditionellen politischen Frühschoppen des CSU-Kreisverbandes im Rahmen des Nanzinger Kirta. Ansonsten verwies Holmeier auf seine wesentlichen Ziele und Überzeugungen.
Heuer legte der CSU-Kreisverband den Schwerpunkt auf die anstehende Bundestagswahl und die heimischen Redner und so gehörte das Mikrofon neben Staatssekretär und MdL Markus Sackmann hauptsächlich Karl Holmeier.
Zwar werde jede Wahl als wichtig bezeichnet, meinte Holmeier, doch in drei Wochen sei es wirklich so: „Es wird dabei die Frage beantwortet, wie es weiter geht in unserem Land" - unter der Führung von Union und FDP oder durch eine Regierung mit SPD, Linken und Grünen. „Es geht am 27. September auch um die Frage, wie wir gemeinsam Deutschland aus der Krise herausführen können", unterstrich Holmeier. Den derzeitigen „Staatsschirm" bezeichnete er als richtig, es dürfe ihn aber nicht nur für die Großen geben, sondern genauso für den Mittelstand und das Handwerk. „Das ist unsere Stärke, auch im Landkreis Cham", betonte Holmeier, der dies mit Zahlen unterstrich. Bei der Bundestagswahl werde auch über den künftigen Stellenwert von Deutschland in der . Welt entschieden, wobei Holmeier den SPDKanzlerkandidaten Steinmeier gegenüber Amtsinhaberin ' Angela Merkel klar im Hintertreffen sieht.
Für seine eigene Arbeit und Ziele nannte Holmeier drei Schwerpunkte. Dazu gehört zum Ersten die weitere Verbesserung der Verkehrsanbindung für die Region und zwar auch in Bezug auf die Bahn. Punkt zwei: Im Falle des Einzugs in den Bundestag wolle er in Berlin besonders die Probleme im Bereich der Kommunalpolitik ansprechen: „Wir brauchen eine Stärkung der Kommunen." Als Drittes versicherte Holmeier seinen Einsatz für den ländlichen Raum, den es ebenfalls zu stärken gelte. Die Pendlerpauschale müsse auch künftig ab dem ersten Kilometer erhalten bleiben.
Als Trauerspiel bezeichnete der Redner die DSL-Versorgung im ländlichen Raum: „Wir brauchen hier eine Erhöhung des Förderprogramms." Die Telekom sei ganz offensichtlich kein Partner mehr, „die stellen sich wie ein kleines Kind in die Ecke und bocken". Um die ehrenamtliche Arbeit zu stärken, will Holmeier bei der steuerlichen Ehrenamtspauschale die bürokratischen Hindernisse abbauen, „eine Bestätigung durch den Bürgermeister muss reichen". Unbedingt zu erhalten gelte es die Ärzte in den Landgemeinden. Beim Ruhestand fordert Karl Holmeier künftig flexible Lösungen, Thema sei für ihn nicht die Altersgrenze von 67 Jahren. „Wenn jemand 45 Jahre gearbeitet hat, muss ihm die Rente ohne Abzug zustehen."
Abschließend bat Holmeier um die Erststimme für seine Person, um künftig den Stimmkreis Schwandorf-Cham in Berlin vertreten zu können. Genauso bedeutend für die CSU sei aber die Zweitstimme: „Wir brauchen ein starkes Bayern in Berlin." Deshalb sei es wichtig, am 27. September zur Wahl zu gehen. „Sonst regieren uns bald frühere Kommunisten", so Holmeier mit Verweis auf das Ergebnis der Linken im Saarland. „Das SPD- Schattenkabinett muss im Schatten bleiben", so Holmeier. „die Zweitstimme für die CSU ist Guttenberg- und Merkel-Stimme." Staatssekretär Markus Sackmann bezeichnete den CSU-Bundestagskandidaten als einen „Politiker mit Bodenhaftung", der im Falle seiner Wahl seine Arbeit in Berlin ohne Zweifel aus der Heimat heraus definieren wird. Sackmann forderte das Hochhalten des Ehrenamts, dazu gehöre auch der Feuerwehr-Führerschein. Damit war Sackmann wieder bei der FFW Obertraubenbach, die an diesem Tag ihr neues Löschfahrzeug segnen konnte: „Ein langes Ziel ist heute in Erfüllung gegangen, ich wünsche allzeit gute Fahrt und genauso allzeit wieder ein gutes sowie gesundes Nachhausekommen."

 

Frühschoppen-Sprüche
Schwarz-Freie-Harmonie: Dass die Freien und die Schwarzen trotz politischer Divergenzen auch gut miteinander können, zeigte sich beim politischen Frühschoppen der Landkreis-CSU im Rahmen des Nanzinger Kirta. Weil Schirmherr und Bürgermeister Max Schmaderer für Festakt und weitere Grußworte das Zuhörerohr schon überstrapaziert sah, gab er dem Bürgermeister-Kollegen und CSU-Bundestagskandidaten Karl Holmeier für seine Rede eine Zeitvorgabe von einer Viertelstunde. Und die wurde daraufhin von Holmeier auch prompt eingehalten. Dafür gab es von Schmaderer für Holmeier schon zur Begrüßung Zuversicht: „Wer in Nanzing ankommt, der kommt auch in Berlin an." Huber, Haderthauer, Holmeier: Mit Verweis auf die Hauptredner in den beiden Vorjahren bezeichnete CSU-Bundestageskandidat Karl Holmeier seinen Auftritt als besondere Ehre. Vor zwei Jahren Staatsminister Erwin Huber, vor einem Jahr die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer und „heit bin i do". Wahlaufruf: „Geht zur Wahl, das ist wichtig - und wählt`s richtig!" (Max Schmaderer mit Verweis auf die Wahl: „Es geht um Deutschland und unsere Zukunft.")

Quelle: Chamer Zeitung     Fotos: Johann Wagner

 

   
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