Kreisvorsitzender Sackmann sieht CSU weiter als bestimmende Kraft im Landkreis Cham

Cham. (wf) Geschlossenheit hat die Kreis-CSU am Freitagabend bei der Delegiertenversammlung im Chamer Technologie Campus demonstriert. Nach schwierigen Zeiten in den zurückliegenden Jahren, die oft geprägt waren von schlechten Wahlergebnissen und internen Querelen, ist bei der Partei wieder Zuversicht spürbar. „Wir sind mit rund 3 000 Mitgliedern in allen Gliederungen die bestimmende Kraft im Landkreis Cham und dürfen stolz sein, was wir in den letzten Jahren angestoßen haben", so ein nach seinem grandiosen Ergebnis bei der Wiederwahl zum Kreisvorsitzenden strahlender Markus Sackmann.


Der Staatssekretär verhehlte nicht, dass ihm 2010 nach der hauchdünnen Entscheidung zu Gunsten des CSU-Kandidaten Franz Löffler in der Stichwahl um die Zellner-Nachfolge ein Stein vom Herzen gefallen war. Immerhin hatte er sich im Vorfeld der Wählerentscheidung weit aus dem Fenster gelehnt und manch einsame Entscheidung des Landrats Theo Zellner kritisiert. Dem heutigen Sparkassenpräsidenten, der sich am Freitag entschuldigt hatte, bestätigte Sackmann, als Chamer Landrat wichtige Akzente gesetzt zu haben. Nachfolger Franz Löffler habe sich glänzend eingearbeitet und das Vertrauen der Menschen erworben.
Neue Wege beschritten
Neue Wege hat die CSU nach Sackmanns Worten bei den Veranstaltungsformen beschritten. „Jetzt red's ihr" laute das Motto und die Resonanz bisher sei hervorragend. Mandatsträger hätten damit das Ohr bei den Anliegen der Menschen und manche bei diesen Zusammenkünften gehörten Vorschläge hätten auch bereits umgesetzt werden können. Um das zu belegen, werde es künftig — ähnlich wie beim großen Vorbild „Jetzt red i" des Bayerischen Rundfunks — eine Veranstaltung geben, bei der Bilanz gezogen wird. Näher am Menschen will der CSU-Kreisverband 2011 auch wieder bei der ChamlandSchau sein.
Als großen Vorteil stellte Sackmann das freundschaftliche Verhältnis der CSU-Mandatsträger auf Kreisebene heraus. Im Zusammenwirken mit dem Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier und Landrat sowie Bezirkstagspräsident Franz Löffler wäre manches erreicht worden. Sackmann erwähnte den am gleichen Tag vom Bundesrat bestätigten Feuerwehrführerschein ebenso wie den Rahmenvertrag mit der „Gema", der Kindergärten das kostenlose Kopieren von Liedtexten ermöglicht.
Wenig Begeisterung herrscht bei Sackmann über den Koalitionspartner in München. Der FDP kreidete der Staatssekretär zum Beispiel einen Zuschuss von 300 000 Euro für die Monopolregion Nürnberg an, während im Gegenzug für die Donau-Moldau-Region kein Geld zur Verfügung stehe. Differenzen mit den Liberalen wegen des Termins für den Atomausstieg ließ Sackmann ebenfalls nicht unerwähnt. Das Fazit des Kreisvorsitzenden: „ Wir haben die Herausforderungen gemeistert und sind auf dem besten Weg zu einer Mitmachpartei."

■ Neuwahlen
Kreisvorsitzender Markus Sackmann (123 von 125 gültigen Stimmen),
Stellvertreter Barbara Haimerl (123/129),
Ludwig Reger (125/129),
Friedrich Costa (123/129),
Karl Holmeier (127/129);
Schriftführer Alfons Klostermeier-Stahlmann,
2. Schriftführer Thomas Stephan;
Schatzmeisterin Simone Aschenbrenner,
2. Schatzmeisterin Gerlinde Graßl;
Kreisgeschäftsführer Martin Stoiber;
Kassenprüfer Toni Lauerer
und Ludwig Kappenberger;
Beisitzer Sonja Aumann, Falkenstein,
Sandro Bauer, Furth im Wald,
Barbara Dankerl, Cham,
Elisabeth Hutterer, Waldmünchen,
Johann Jobst, Walderbach,
Monika Kern, Zandt,
Johannes Kernbichl, Blaibach,
Wolfgang Ludwig, Bad Kötzting,
Josef Marchl, Wilting,
Markus Müller, Neukirchen beim Hl. Blut,
Johann Müller, Tiefenbach,
Edmund Roider, Pösing,
Stefan Schmidbauer, Roding,
Ingrid Weindl jun., Arnschwang

Quelle: Chamer Zeitung


 

 

   
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