Bürgermeister Edmund Roider feierte am Montag seinen 50. Geburtstag — Seit 2008 im Amt

Pösing. (hg) Am Montag feierte Pösings erster Bürgermeister Edmund Roider seinen 50. Geburtstag. Bei der Kommunalwahl im Jahre 2008 wählten die Bürgerinnen und Bürger von Pösing den CSU-Ortsvorsitzenden in einem intensiven aber fairen Wahlkampf mit seinem langjährigen Weggefährten und Freund Manfred Daiminger von den Freien Wählern zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Pösing.



Nach dem Realschulabschluss 1978 an der Maristenrealschule in Cham (ein Jahr nach Landrat Franz Löffler) absolvierte Edmund Roider bei der Firma BayWa in Roding eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Anschließend war er zehn Jahre Soldat auf Zeit.

Seit 1. September 1993 ist er Staatsfinanzbeamter beim Landesamt für Finanzen in Regensburg. Bis 2001 arbeitete er als Buchhalter in der Staatsoberkasse, seit 2005 ist er Sachbearbeiter in der Rechtsabteilung. Aufgrund seiner Bürgermeistertätigkeit ist Roider seit 1. Oktober 2009 nur noch mit 75 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit teilzeitbeschäftigt. Als Berufspendler fährt er täglich mit dem Zug von Pösing nach Regensburg.

Der Pösinger Bürgermeister ist seit 2003 mit seiner Frau Erika, eine geborene Lankes, verheiratet. Mit Justus (sieben Jahre) und Iris (fünf Jahre) gehören zwei Kinder zur Familie. Seine Ehefrau Erika ist Realschullehrerin in der Konrad-MaxKunz-Realschule in Schwandorf.

Edmund Roider ist sehr stolz auf seine Frau, die ihn im Hintergrund bei seinen vielen Terminen unterstützt und neben Beruf auch Haushalt und Erziehung der Kinder fast alleinverantwortlich übernimmt. Trotz dieser Belastungen ist Ehefrau Erika noch bei der Feuerwehr als Ausbilderin, Gruppenführerin und Maschinistin aktiv tätig.

Seine ehrenamtliche Wiege stand schon ab dem Kindesalter bei der Freiwilligen Feuerwehr Pösing. Edmund Roider hat alle Leistungsabzeichen abgelegt, war Gruppenführer, Schriftführer und Ausbilder. Auch als Atemschutzträger und Atemschutzwart leistete er einen wichtigen Beitrag für die Wehr. Beim FSV Pösing hat er nicht nur als aktiver Spieler über zwei Jahrzehnte eine tolle Zeit erlebt, sondern auch als Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen. Beim Sportverein hatte Edmund Roider mit Luk Reisineer und Loni Lischka (beide schon wenn die ehrenamtliche Arbeit oftmals eine gewisse Belastung darstellte. Die vielen gemeinsamen schönen Stunden und die große Kameradschaft möchte er jedoch nicht missen, sagt der Bürgermeister heute.

Als passives und förderndes Mitglied ist Edmund Roider in vielen Pösinger und Langwalder Vereinen vertreten und gern gesehen.

An der Gemeindepolitik war Edmund Roider immer schon sehr inteUropa und Opa bereits Bürgermeister von Pösing waren und auch mein Papa 15 Jahre- im Gemeinderat vertreten war”, erklärte er. Das Bürgermeisteramt gehörte anfangs nicht zur Lebensplanung. Als Gemeinderatsmitglied (seit 2005) und als CSU-Ortsvorsitzender wurde Edmund Roider immer wieder damit konfrontiert, als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Nach „dreimonatiger Bedenkzeit" und intensiver „Auseinandersetzung" mit Ehefrau Erika erklärte er sich dann bereit, für die CSU anzutreten. Im Wahlkampf mit Manfred Daiminger von den Freien Wählern „durfte" er mit einem knappen Vorsprung bei der Stichwahl die alte Familientradition fortsetzen. „Wenn du etwas machst, dann mach' es g'scheit", dies war immer schon das Motto von Edmund Roider. Nach diesem Motto versucht der Bürgermeister seit 1. Mai 2008 seine ganze Kraft zum Wohle der Gemeinde Pösing einzusetzen. Seine oberste Prämisse dabei ist, immer zu versuchen, gerechte und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen.

Das Bürgermeisteramt und die vielen Termine haben auch ihre Schattenseiten, noch dazu, wenn man so ein Perfektionist wie Edmund Roider ist. Es bleibt insgesamt nur wenig Zeit für die Familie. Als Vater bekommt man nur wenig mit, wie die eigenen Kinder groß werden. Dies ist Edmund Roiders größte Sorge und stimmt ihn manchmal auch etwas nachdenklich.

Der Bürgermeister bedankt sich bei seinen Eltern und Schwiegereltern und vor allem bei der „Lankes Oma", ohne deren Unterstützung vieles nicht möglich wäre.

Bürgermeister Edmund Roider feiert seinen 50. Geburtstag am kommenden Freitag mit allen Vereinen und Freunden in der Mehrzweckhalle in Pösing.

„Geschenke braucht's ned", sagt er. Als kleinen Ersatz würde sich der Jubilar jedoch über eine Spende für die neue Kinderkrippe im Kindergarten freuen.

 

Quelle: Chamer Zeitung 

   
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