GEMEINDERAT Bürgermeister Edmund Roider wurde zum Standesbeamten ernannt.

PÖSING. Zur zweiten Gemeinderatssitzung der Amtsperiode konnte Bürgermeister Edmund Roider die Gemeinderäte im Gemeindesitzungssaal willkommen heißen.
Als erstes befasste sich das Gremium mit drei Bauanträgen, denen allen stattgegeben wurde. Anschließend wurde der Geschäftsordnung mit den Änderungen zugestimmt.
Nächster Punkt war der Gehweg Pösing–Langwald. Bei einem Ortstermin am 16. Mai wurde dieser genauer begutachtet und alle waren der Meinung, dass hier Verbesserungen getätigt werden müssen. Aus diesem Grund soll der bestehende Gehweg mit einer zehn Zentimeter dicken neuen Tragschicht und einem besseren Wasserabflussverhältnis erneuert werden. Hierzu erhält die Gemeinde aber keine Zuwendung vom Landkreis. Ebenso soll der Fuß- und Radweg nach Oberkreith erneuert werden, das Kostenangebot liegt hier bereits vor.
Als nächstes gab Edmund Roider den Sachstandsbericht zur Generalsanierung des Schulhauses in Pösing ab. Bisher sei das 55 Jahre alte Schulhaus nicht saniert worden. Der Freistaat Bayern hat Bedenken geäußert , da die Schülerzahlen seit Jahren rückläufig sind und in Stamsried genügend Platz wäre. Ebenfalls wurde einem Zuwendungsantrag für einen LEA-Kurs zugestimmt. Hier werden die Senioren mit geistigen Übungen und Lebenssinn gefördert. Die Gemeinde beteiligt sich mit zehn Euro pro Teilnehmer aus dem Gemeindegebiet.
Edmund Roider gab einen kurzen Bericht über die Jahresversammlung des Naturparkvereins „Vorderer Bayerischer Wald“ ab, wo Rodings Bürgermeister Franz Reichold zumVorsitzenden gewählt wurde. Von den Gemeinderäten wurde der Bürgermeister zum Eheschließungsstandesbeamten für die Gemeinde Pösing ernannt.
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die kommunale Jugendarbeit. Hier ging es hauptsächlich um den Pösinger Jugendraum „die Post“. Die Jugendlichen hatten anscheinend in den letzten Jahren sämtliche Gegenstände, die nicht mehr benötigt wurden oder zu Bruch gingen, auf dem Dachboden entsorgt. Edmund Roider will mit der neu gewählten Jugendbeauftragten Resi Paschek den Jugendlichen nach einer Versammlung die Chance einräumen, mithilfe des Bauhofes die Gegenstände vom Dachboden zu entfernen und auf Kosten der Gemeinde in der Müllabladestation in Willmering zu entsorgen. Sollten die Jugendlichen kein Interesse zeigen, wird der Müll auf Kosten der Jugendkasse entsorgt.
Kurz wurde auch die Bedarfsanalyse zur DSL-Versorgung dargestellt, dieses Projekt tritt aber seit längerem auf der Stelle. Christian Drexler, Ortsobmann des Bauernverbandes, trat mit der Bitte, bei der Kirche am Neidl-Haus einen Spiegel für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Lastwagen zu errichten, an den Gemeinderat heran. Hierzu fand ein Ortstermin mit der Polizei statt .
Der Gemeinderat befürwortete nach der Beratung eine Anbringung eines Spiegels. Außerdem nimmt die Gemeinde an der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. (rtn)

Zeitungsbericht aus dem Bayerwald Echo (http://www.mittelbayerische.de/) vom 07. Juni 2008 

 

   
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