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Bezirkstag. CSU schlägt Waldmünchner Bürgermeister als Kandidat für den Bezirkstags-Präsidenten vor.
Von Johannes Schiedermeier
Cham/Landkreis. CHAM/LANDKREIS. Der Waldmünchner Bürgermeister Franz Löffler wird mit hoher Wahrscheinlichkeit neuer Bezirkstags-Präsident.


Foto: www.landkreis-cham.de

Die CSU-Fraktion, die mit neun Bezirksräten die Mehrheit stellt, hat in einhellig als Nachfolger von Rupert Schmid aufgestellt. In der Sitzung am 21. Oktober soll er ins Amt gewählt werden. Sein Vorgänger war auf der Liste der CSU bei den Wahlen gescheitert.

„Das darf man nicht als Karriere sehen. Das ist eine Aufgabe auf Zeit und man dient den Menschen, die das notwendig haben. Jugendlichen, psychisch Kranken und Behinderten. Darauf kommt es an. Nicht auf irgendeine Karriere.“ FRANZ LÖFFLER

Im Gespräch mit dem Bayerwald-Echo freute sich Löffler auf die neue Aufgabe. Sie sei eine große Herausforderung und er wisse auch, dass Rupert Schmid große Fußspuren im Amt interlassen habe. Seine Waldmünchner beruhigte er: „Das ist ein Ehrenamt und es war eine Voraussetzung, dass ich Waldmünchner Bürgermeister bleibe und dieses Amt weiter voll ausführen kann. Das ist meine Priorität. Der Bezirkstag ist dank meines Vorgängers ein hervorragend bestelltes Haus mit einer sehr guten Verwaltung. Da kann man gut weiter Bürgermeister sein.“

Die politische Karriere des Franz Löffler begann 2002 im Waldmünchner Rathaus. Als Leiter des Ordnungsamtes siegte er bei der Bürgermeisterwahl und wurde in den Kreistag gewählt. Bereits ein Jahr später saß er im Bezirkstag. Was hat seine Kollegen in der Fraktion bewogen, ihn nach einer Periode zum Präsidenten machen zu wollen? „Da müsste man jetzt die Kollegen fragen“, sagt Löffler bescheiden.
Ein wenig habe die Wahl wohl auch damit zu tun, dass vier der neun Bezirksräte neu im Amt seien. „Erfahrung hat dabei wohl eine Rolle gespielt.“
Ob er einen Gegenkandidaten gehabt hat, will Löffler nicht mitteilen. Schließlich sei die Sitzung nicht öffentlich gewesen. „Das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Anliegen der Menschen im Vordergrund stehen, für die wir arbeiten.“ Deswegen weigert sich Löffler auch, von „Karriere“ zu sprechen. „Ich habe diese Diskussion nicht angestoßen. Wir haben uns natürlich im Vorfeld mit dem Szenario befasst, was passieren würde, wenn Rupert Schmid den Sprung nicht schafft. Aber das ist mir gar nicht so wichtig. Das darf man nicht als Karriere sehen. Das ist eine Aufgabe auf Zeit und man dient den Menschen, die das notwendig haben. Jugendlichen, psychisch Kranken und Behinderten. Darauf kommt es an. Nicht auf irgendeine Karriere.“

Der Hüne aus Waldmünchen schultert mit seinen 1,91 Metern inzwischen eine Reihe von Aufgaben. Bürgermeister, Kreisrat, Bezirkstags- Präsident...Was sagt die Familie dazu? „Die Familie weiß natürlich, dass ich weiter so unterwegs sein werde wie bisher. Allerdings steht sie voll hinter mir. Das ist auch nötig“, sagt Löffler.

An seinen Hobbys Radfahren und Schwimmen will er festhalten. Der passionierte Mountainbiker braucht den Ausgleich. Vor der Zukunft ist ihm nicht bange: „Ich freue mich auf die Herausforderung.“

Quelle: www.mittelbayerische.de

   
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