Loeffler 32Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern - Landrat lobt Entwicklung des Ortes
ösing. (hg) Bei ihrer Wahlveranstaltung für die Pösinger Bürger im Gasthaus Weitzer haben die „CSU-Parteifreien" den anderen Parteigruppierungen im Ort eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde angeboten. „Die CSU-Parteifreien wollen mit-gestalten", sagte Bürgermeister Edmund Roider, der bei den Kommunalwahlen am 16. März 2014 wieder für das Bürgermeisteramt kandidiert.

Bürgermeister Roider gab zu Beginn einen kurzen Rückblick über die Arbeit des Gemeinderates in der zu Ende gehenden Periode 2008 bis 2014. Im Anschluss daran stellte er den Bürgern die Politik vor, mit der die „CSU-Parteifreien" die Gemeinde Pösing in den nächsten Jahren weiterentwickeln wollen. Er brachte dabei ein Konzept für eine alternative Wärmeversorgung im Bereich Kindergarten, Schule, Mehrzweckhalle, Bauhof, Lehrerwohnhaus und Feuerwehrgerätehaus ins Gespräch. Hier bestehe künftig Handlungsbedarf, da die Heizungsanlagen bereits 30 Jahre alt sind und viel Öl verbrauchten, erklärte er.

Zugeschnitten auf ihre Gemeinde wollen die „CSU-Parteifreien" gute Ideen für den demographischen Wandel und für ein Leerstandsmanagement im Dorfkern entwickeln. Der älteren Generation soll die Chance gegeben werden, auch bei Pflegebedürftigkeit im Ort bleiben zu können. Möglichkeiten hierzu wurden in einem „Betreuten Wohnen" oder einem Mehrgenerationenhaus gesehen. Das Gelände bei der Schule würde sich hier anbieten. Allerdings müsste ein Investor so eine Maßnahme umsetzen, die Gemeinde könne dies nicht schultern, meinte der Bürgermeister.

Ein schlüssiges Konzept für ein Leerstandsmanagement lag nicht nur Edmund Roider am Herzen, sondern auch vielen Kandidaten auf der Liste. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Besitzern und Erben sollten vorhandene Informationen über leerstehende Häuser in sogenannten Hausakten gesammelt sowie über Verkaufs- oder Sanie
rungsbereitschaften gesprochen werden. Ein Thema war auch der Friedhof, der für die Zukunft zeitgemäß gestaltet werden müsse. Hierzu gehörten neben der Errichtung von Urnenstelen auch die Sanierung der Friedhofsmauer sowie weitere Wünsche, wie die Neugestaltung des Eingangsbereichs zur Aussegnungshalle.

Künftig sollen alle Haushalte schnelles Internet mit mindestens 30 M/bits besitzen. Hartwiese, Im Tannet und Langwald werden deshalb im Zuge eines neuen Förderprogrammes mit einem modernen Glasfaserkabel angeschlossen. „Die Umsetzung wird voraussichtlich 2015 erfolgen", erklärte Roider.

Die bauliche Entwicklung in Pösing weiter voranzubringen und bauwillige Bürger auch in Zukunft bestens bei der Umsetzung ihrer Wünsche zu unterstützen, ist ebenfalls Ziel der „CSU-Parteifreien".

Bürgermeister Edmund Roider setzt auch weiter auf eine gute interkommunale Zusammenarbeit im Bauhofbereich mit der Verwaltungsgemeinschaft Stamsried.

Er ging auch auf den Pösinger Kindergarten ein, der nur erhalten werden kann, wenn Strahlfelder und Wetterfelder Kinder die Pösinger Einrichtung auch künftig besuchen, unabhängig davon, ob der Schulstandort Wetterfeld beibehalten werden kann. Der Bürgermeister möchte deshalb die nachbarschaftliche Zusammenarbeit mit Wetterfeld und Strahlfeld fördern und intensivieren.

Er lobte die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitbürger in den Vereinen und Institutionen und sagte zu, Brauchtum, Kultur, Erholung, Ehrenamt, Vereins- und Jugendarbeit im Ort weiter zu unterstützen. Die „CSU-Parteifreien" wollen die Gewerbebetriebe in der Gemeinde, die Arbeitsplätze bereitstellen, im Ort halten und nach Möglichkeit Neuansiedlungen fördern. Hierzu gehören auch günstige Hebesätze, die die Gemeinde anbiete, sagte Roider.

Landrat Franz Löffler zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung der Gemeinde Pösing, die zu den kleinsten im Landkreis Cham gehört. „Mir gefällt es, wie ihr hier miteinander umgeht, auch zwischen den einzelnen politischen Fraktionen", sagte er. Er lobte das große Engagement der Bürger in den Vereinen, das einen Rückhalt für die Gemeinde darstellt.

In der Gemeinde Pösing werde Zukunft gestaltet, werden Themen in Angriff genommen und man verlässt sich hier nicht auf andere. Als Beispiel nannte er den Bau der Kinderkrippe, für eine Gemeinde mit knapp 1 000 Einwohnern eine hervorragende Leistung, so der Landrat. Löffler berichtete auch kurz über den Landkreis Cham, der sich in den letzten 30 Jahren sehr gut entwickelt hat. Heute gibt es 47 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Landkreis. Besonders stolz ist der Landrat auf die mittlerweile auch 2 000 akademischen Arbeitsplätze. „In der letzten Periode standen Krankenhäuser und Berufsschule im Focus. Beide Einrichtungen wurden auf einen guten Weg gebracht, aber wir sind noch nicht am Ziel", betonte Franz Löffler.

Quelle: Chamer Zeitung

   
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