Ausschließlich Glasfaser bis ins Haus — Kooperationsvertrag mit amplus AG

Pösing. (hg) Der Gemeinderat hat sich für den weiteren Breitbandausbau in der Gemeinde Pösing für die amplus AG entschieden, einem jungen Unternehmen aus Teisnach, das sich nach eigenen Aussagen in nur fünf Jahren zu einem führenden Breitband-Carrier lin ostbayerischen Raum etabliert hat. Der Kooperationsvertrag wurde am vergangenen Montag von Bürgermeister Edmund Roider (CSU) und Vorstandsvorsitzendem Christof Englmeier im Sitzungssaal der Gemeinde unterzeichnet.


Mit dem nun startenden Breitbandausbau genießt die Gemeinde Pösing eine Alleinstellung im gesamten Landkreis Cham. Mit nur acht Kilometern Glasfaser legt die amplus AG 136 Haushalten eine Glasfaserverbindung kostenlos bis ins Haus (FTTH). Auf die Errichtung beziehungsweise den Ausbau bestehender Kabelverzweiger (KVz) mit Glasfaser wird gänzlich verzichtet. Da bereits in naher Zukunft Übertragungsraten von bis zu 1 GBit/s beim Endkunden Realität werden, ist Pösing vor weiteren Investitionen in diesem Bereich gefeit. Bereits heute können sich die erschlossenen Haushalte für 200 000 Kbit/s entscheiden – die ideale Bandbreite für Internet Services wie Videotelefone, IPTV oder LiveStreams.

Gleichzeitig erhält die Gemeinde Pösing das Versprechen der amplus AG, seine Versorgungsverantwortung in Sachen innovativer Breitbandversorgung auch zukünftig weiterzuführen. Neue, an das Erschließungsgebiet angrenzende Wohngebiete (Hartwiese) wird die amplus AG eigenwirtschaftlich mit FTTH in das neue Internet-Zeitalter befördern – ohne Kosten für Gemeinde und öffentliche Hand.

Der Kostenaufwand für die neue Breitbandhöchstgeschwindigkeit in Pösing beträgt rund 319 590 Euro. 90 Prozent dieser Investitionskosten werden durch den Freistaat gefördert. Wie Bürgermeister Edmund Roider am Montag bei der Vertragsunterzeichnung erklärte, wird Anfang Dezember eine Teilbürgerversammlung für die Bürger aus der Siedlung „Im Tannet/Hartwiese" und Langwald zum Thema Breitbandausbau mit Vertretern der amplus AG veranstaltet.

Außerdem wird vor Baubeginn ein Mitarbeiter der amplus AG jeden Hausbesitzer besuchen und persönlich mit ihm abstimmen, ob und wo der Hausbesitzer gerne seine Glasfaserleitung ins Haus gelegt haben möchte. Die Gemeinde hat sich als mittelfristiges Ziel gesetzt, dass alle Bürger und Unternehmer in Pösing mindestens 50 000 Kbit/s Übertragungsrate erhalten. Die Voraussetzungen hierfür seien nun bestens, so Bürgermeister Edmund Roider in seinem abschließenden Statement.

Quelle: Chamer Zeitung

   
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